Sonntag, 12. November 2017

Karma, Blog-Challenge (Teil 3)

Eine neues Thema. Karma. Oh man. Ich weiß gar nicht, wo ich da jetzt anfangen sollte. Anders als im letzten Beitrag, habe ich bei diesen Thema zu viele Ideen. Egal wie es ist, es ist nie gut. Naja, whatever. Irgendwas werde ich hier schon schreiben. Ob es gut wird, weiß ich nicht. Denke auch eher, dass es nicht so brillant wird, ich bin ja nicht Roger Willemsen.

Also, Karma. Es driftet zwar jetzt ab von meinen Überzeugungen ab, aber gut. Spiritualität war noch nie was für mich. Aber daher kommt der Begriff. Es geht quasi darum, dass jede Handlung oder Tat, Folgen haben wird. Wenn nicht in diesem, dann eben im nächsten Leben. Also mit der Reinkarnation und diesen Schwachsinn.

Ich habe mir tatsächlich mal darüber Gedanken gemacht. Also über diese Wiedergeburt, und dass man in diesem Leben das erlebt, was man sich im letzten Jahr erarbeitet hat. Naja... wenn ich auf meine Kinder- und Jugendjahre schaue - war ich im letzten Leben Hitler? 🙄 Also nein, ich lehne persönlich diese ganze Idee der Samsara ab.

Gut, also Karma. Was du jetzt tust, dass wirst du irgendwann selbst erleben. Oder halt die gerechte Strafe bekommen. Auch wenn Karma aus Indien kommt, erinnert es mich doch stark an die von mir so verhasste christlichen Theorien. Sei lieb, sonst Hölle. Naja, ich halte von diesen Konzepten überhaupt nichts. Wenn jemand sich nur deswegen vernünftig verhält, um nicht als eine Ameise wiedergeboren zu werden, oder in der Hölle zu landen - dann ist derjenige ein opportunistisches Arschloch. Darum sollte es im Leben doch nicht gehen. Aber ich wollte jetzt nicht einen Vortrag über Religionen halten.

Ob ich an Karma glaube? Nein, natürlich nicht. Aber ich mag die Vorstellung "Ursachen/Wirkung". Aber nicht auf diese spirituelle Art. Nichts mit göttlicher Bestrafungen oder Gnade. Ich denke eben, dass jeder irgendwie das bekommt, was er verdient.

Also mir fallen jetzt auch keine Beispiele ein. Aber was ich eher meine, ist, dass wenn sich jemand wie ein Arsch verhält, diese Person dann irgendwann auf jemanden trifft, der gerne schnell überreagiert und dem Arsch eins in die Fresse haut, mit Schmackes. Und das ist für mich kein Karma. Ursache und Wirkung. Bist du ein Arsch, bekommst du wahrscheinlich irgendwann eins auf die Fresse. Muss aber nicht sein.

Ich kann alleine schon deswegen nicht an Karma glauben, weil ich nun wirklich kein so schlechter Mensch bin. Meine guten Taten überwiegen doch wohl deutlich. 😂
Und trotzdem habe ich in meinem Leben schon so viele Rückschläge ertragen müssen. Ich wüsste jetzt nicht, womit ich den Scheiß verdient hätte, den ich früher erleben musste.

Naja, wie dem auch sei. An Karma glaube ich nicht. Ob ich aber daran glaube, dass jeder mal das bekommt, was er verdient? Yeah, fuck yeah. Aber nicht durch die Fügung des Schicksals, sondern einfach, weil man mit seinem Verhalten irgendwann an den falschen trifft.

Ansonsten betrachte ich alles mehr oder weniger als Zufälle. Wenn jemand seinen Müll auf die Straße wirft, und paar Meter weiter an einer Bananenschale ausrutscht, dann ist es kein Schicksal. Dann ist es eben ein Zufall, und ein Zeugnis unserer Gesellschaft. Aber davon will ich nicht anfangen.
Wenn die Person dann eben ausrutscht, dann ist es einfach nur Unaufmerksamkeit.

Es wäre ein leichtes, jeder Sache, die einem passiert, einen Grund zuordnen zu können. Aber so ist es nicht. Kein Gott, kein Karma. Schlimme und gute Sachen passieren. Ohne Grund. Du kannst noch so ein lieber Mensch sein, und dann bekommst du Hodenkrebs. Oder du bist ein Arschloch, der seine Frau schlägt, und seine Kinder missbraucht, und den gewinnst du im Lotto. Solche Sachen sind eben nicht durch das Verhalten zu erklären, sondern beruhen auf Zufall. Bei Lotto ist es ja sogar auch nur reine Mathematik.

Naja, was ich ja eigentlich sagen wollte... Ich halte von diesen Konzepten nichts. Ich brauche doch kein Karma, um ein guter Kerl zu sein. Wie schon oben geschrieben, wer sich nur deswegen gut verhält, um nicht als Ameise zu enden, der ist blöd. Warum nicht einfach nett sein, einfach so, ohne Grund, ohne Hintergedanken?

Was mich angeht... Ich bin fast immer ein angenehmer Zeitgenosse. Das bin ich, einfach, weil ich es für richtig halte, und einfach so bin. Ohne, das ich dafür etwas im nächsten Leben bekommen möchte. Also für den Fall, dass es sowas gibt, wie Reinkarnation. Manchmal bin ich auch ein Madafaka, ohne göttliche Strafe zu fürchten. In handle, ohne mir über spätere Konsequenzen Gedanken zu machen.

Fazit:
Sei, wie du sein willst. Und denke nicht darüber nach, ob du irgendwann durch das Karma bestraft, oder belohnt wirst.

Sonntag, 5. November 2017

Optimierungsdruck, Blog-Challenge

Wer hat sich denn bitte dieses Thema ausgesucht? Achja, wir beide. Also Joe und ich. Hier nun im Nachfolgenden ein zweiter Teil aus der neuen Rubrik "Blog-Challenge"

Also, Thema wurde gewählt, und ich kann mir nicht helfen, aber mir fällt dazu gar nichts ein. Sieh an. Passiert mir auch mal. Was bei älteren Männern erektile Dysfunktion ist, ist für einen Schreiberling wie mich diese Ideenlosigkeit.

Obwohl das ansatzweise zum Thema passt. Optimierungsdruck. Höher, schneller, weiter. Ich bin deswegen so unzufrieden mit der Wahl des Themas, weil es gänzlich an mir vorbei geht. Ich kenne das Gefühl nicht, unbedingt besser sein zu wollen, als Andere. (Anm.d.Red.: Das ist Karol auch so, ohne es zu wollen)
Seit nun mehr oder weniger 5 Jahren lebe ich nach der "Mir doch scheiß egal, was andere machen"-Einstellung. Warum sollte es mich auch jucken? Fuck it, mir doch Latte, wer welches Auto hat, oder wer eine Beförderung bekommen hat.

Ich habe einen Job, bei dem ich jetzt nicht sooooo viel verdiene. Aber ich mache es gerne, auch wenn ich manchmal bei Regen fluche. Ich habe keine Ambitionen, aufzusteigen. Diese Position, welche ich inne habe, ergab sich auf Grund meiner Leistung. Diese Leistung zeigte ich aber nicht, um aufzusteigen, sondern einfach, weil ich nicht anders kann. Halbherzige Arbeit ist nichts für mich. Nach dem Prinzip "So viel wie nötig, so wenig wie möglich" habe ich die ganze Zeit bei der Bundeswehr gearbeitet.

Joe, das Thema ist blöd. Nur so nebenbei.

Aber was ist mit den andern Menschen? Auch wenn mir die meisten Menschen Egal sind, bekomme ich zwangsweise mit, wie sich manche abrackern. Sei es im Job, oder privat. Natürlich, rational betrachtet ist es verständlich, vorankommen zu wollen. Nur übertreiben es manche.

Aber am meisten fällt mir dieser ganze Mist mit dem Optimieren beim Thema Aussehen auf. Mädels! Wie ihr Euch da manchmal in den Fitnessstudios abtrainiert, nur um Size0 zu halten. Es darf kein Gram zu viel sein, sonst wird wieder gehungert und noch mehr trainiert. Wozu? Ich habe es nie verstanden, Warum es nur so wenige Frauen gibt, die mit ihren Aussehen zufrieden sind, auch wenn sie bisschen mehr um die Hüfte haben. Alle wollen se Topmodels sein, Danke Merkel.
Bei vielen Männern ist es auch so. Also nicht, dass sie Topmodels sein wollen. Da wird auch oft trainiert, Muskeln aufgebaut, nur um den anderen, oder den gleichen, Geschlecht zu gefallen. Ist doch Blödsinn. Zählen am Ende nicht die inneren Werte? (Fragte er, obwohl er die Antwort kennt)

Ich zum Beispiel. Ich bin fast 30, mir gehen die Haare aus und ich habe einen Bauch. Ist das, was den Frauen gefällt? Nein. Würde ich aber etwas daran ändern wollen, um den Frauen zu gefallen? Auf gar keinen Fall. Also ich mag mich, so wie ich bin. Und der Erfolg spricht für sich. Ich habe vielleicht nicht den besten Body, aber dafür einen guten Charakter und grenzwertigen Humor. Ja, Okay... Und ein hübsches Gesicht, stimmt. Und diese schönen blauen Augen 😍

Oh, für ein Moment habe ich mich in meinen Augen verloren.

Blödes Thema, habe ich das schon erwähnt, Joe?

Ich merke, es wird nicht mein bester Beitrag. Aber das ist okay. Es gibt eben Themen, über die ich nicht schreiben kann. Weil ich ja davon keine Ahnung habe. Ist ein bisschen wie Menstruation, da könnte ich auch nichts Gutes schreiben. 🤗

Naja, wie auch immer. Ich glaube, diese Runde geht an Joe, egal was er schreiben wird.